Spam und CO2 Ausstoss

Wissens-Schnipsel: E-Mail und CO2 Ausstoß

Alle reden über die Klimakrise und wie wir selbst etwas dagegen tun können. Dabei denken die meisten dann an Mobilität, grüne Energie, nachhaltige Investments, vegane Ernährung etc. Aber es sind manchmal die kleinen Dinge, auf die man weniger achtet.

Zum Beispiel die E-Mail. Auch der Versand oder der Empfang einer Mail verursachen CO2. Wie das? Wird sich jetzt so mancher Fragen. Die wird doch elektronisch verschickt und nicht mit einem Wagen von A nach B transportiert. So weit so richtig. Aber was ist mit dem Strom der benötigt wird, um die Server zu betreiben und den Datenverkehr zu ermöglichen? Schon mal daran gedacht?

Weniger Danke-Mails sparen CO2

Steile These. Aber da ist was dran. Laut McAffee verursacht eine E-Mail zwischen 0,3 (Spam) und 4 g CO2-Emmission (seriöse Mail). Haben E-Mails noch Anhänge wie Bilder, können auch schon mal 50 g pro Mail zusammenkommen.

Allein im geschäftlichen E-Mail-Verkehr geht man von einem jährlichen CO2-Ausstoß von 131 kg pro Person aus. Rund 22% davon durch Spam. Laut Statista geht man davon aus, dass im Jahr 2025 weltweit 376 Milliarden E-Mails versendet werden. Pro Tag! Wenn man dann noch bedenkt, dass bereits im Jahr 2018 der Anteil an Spam bei 55% lag, dann wird das Bild noch düsterer.

Und was kann nun jeder einzelne tun? Gegen Spam wenig, da ist man auf seinen E-Mail-Provider angewiesen. Aber man kann versuchen generell weniger Mails zu verschicken. Oder zumindest nicht auf jede erhaltene E-Mail mit einer Danke-Mail antworten 🙂 Vielleicht ergänzt man seine E-Mail-Signatur künftig mit dem Satz: „Um meinen CO2-Fußabdruck möglichst klein zu halten, drucke ich keine E-Mails aus und ich versende auch keine Danke-Mails.“

Jetzt weißt du, wie E-Mail und CO2 Ausstoß zusammenhängen und was dein Anteil daran sein kann.


(Bildrechte: cattu auf Pixabay)

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